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Thema des Monats

Arzneimittel richtig einnehmen!

Medikamenteneinnahme Symbolbild

Oral einzunehmende Arzneimittel gelten als praktisch, es braucht meist nur etwas Flüssigkeit zur Einnahme. Aber schon hier lauern die ersten Hürden und Probleme...

Einnahmefehler bedeuten oft nicht nur eine ineffektive und damit unnötig kostenintensive Anwendung, sondern führen ggf. zu unerwünschten Wirkungen:

Medikamente können so u.U.

Einnahmefehler und damit unerwünschte Arzneimittelwirkungen treten auf, wenn Medikamente: aufgenommen werden.

Bei der Auswahl der Einnahmeflüssigkeit werden die meisten Fehler gemacht.

Medikamente können durch Getränke, z.B.,

Deshalb ist es am Günstigsten, Medikamente mit Wasser (Leistungswasser oder an Kalzium armes Mineralwasser) – und zwar in ausreichender Menge (200 ml) – einzunehmen. Denn so bleibt das Medikament beim Schlucken nicht in der Speiseröhre stecken und wird im Magen bzw. Dünndarm besser aufgelöst.

Hier einige Beispiele für die Wirkungsbeeinträchtigung von Arzneimitteln durch Getränke:

Auch hinsichtlich der Einnahme von Speisen als auch Medikamenten ist einiges zu beachten. Nahrung beeinflusst auf vielfältige Weise die Aufnahme des Arzneimittel-Wirkstoffs aus dem Verdauungstrakt in das Blut (Resorption):

Bestimmte Nahrungsbestandteile wechselwirken mit Arzneistoffen, z.B.,:

Auch Arzneistoffe können untereinander wechselwirken, wenn sie ohne Kenntnisse zusammen eingenommen werden. Einige Beispiele:

Bei einigen Arzneiformen sind Handhabungsprobleme besonders verbreitet.

In Patientenstudien zeigte sich zum Beispiel, dass bei der Anwendung von Augentropfen einer von fünf Anwendern nicht den Bindehautsack unter dem Auge öffnete. Zwei von drei Patienten berührten mit der Tropferspitze das Auge, was die sterilen Augentropfen verunreinigen kann.

Bei Antibiotikasäften erhielten zwei Drittel der Kinder eine falsche Dosis, weil sich beim Aufschütteln ein stabiler Schaum gebildet hatte und die falsche Menge des Saftes entnommen wurde.

Bei eingeschränkter Feinmotorik kann das Teilen von Tabletten problematisch sein. Senioren oder Menschen mit Handicap gelingt es nicht immer, Arzneiflaschen zu öffnen. Ist dann kein Helfer parat, wird oft auf die Einnahme des Medikaments dann ganz verzichtet. .

Fazit

Diese Auflistung ließe sich beliebig verlängern. Einen Überblick über alle Wechselwirkungen zwischen Arzneistoffen und Nahrung wie auch zwischen verschiedenen Arzneistoffen hat nur ein Arzneimittelfachmann.

Wenn Sie sicher gehen wollen und fundierte Antworten auf Ihre individuellen Fragen zu diesem Thema und allen andere Themen rund um die Gesundheit bekommen möchten, so holen Sie sich bitte Rat in Ihrer Apotheke. Dort treffen Sie auf Arzneimittel-Fachleute!

Quelle: Text: meXXart pohl & veith GbR / Bild: bilderbox.com

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